Zecken beim Hund – So schützt du deinen Vierbeiner richtig
Sobald die Temperaturen steigen, werden Zecken wieder aktiv. Die kleinen Parasiten lauern im Gras, in Gebüschen oder sogar im eigenen Garten und warten darauf, sich an einem Wirt festzusetzen.
Für Hunde sind Zecken nicht nur unangenehm. Sie können auch gefährliche Krankheiten übertragen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wann Zecken aktiv sind, wie du sie erkennst und wie du deinen Hund wirksam schützt.
Wann sind Zecken aktiv?
Zecken werden aktiv, sobald die Temperaturen dauerhaft über etwa 5 °C liegen. Deshalb kann die Zeckensaison:
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schon im Frühjahr beginnen
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bis in den Herbst andauern
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und in milden Wintern sogar weitergehen
Typische Aufenthaltsorte von Zecken sind:
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hohes Gras
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Büsche und Sträucher
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Waldränder und Wiesen
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Parks und Gärten
Hunde sind dort besonders gefährdet, da sie mit Schnauze, Brust und Beinen als erstes durch niedriges Grün laufen. Genau dort sitzen Zecken häufig.
Warum Zecken für Hunde gefährlich sind
Beim Blutsaugen können Zecken verschiedene Krankheitserreger übertragen.
Zu den wichtigsten Erkrankungen gehören:
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Borreliose: Typische Symptome sind Fieber, Müdigkeit, Lahmheit oder Gelenkentzündungen.
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Anaplasmose: Diese Krankheit kann Fieber, Schwäche und Blutungsneigung verursachen.
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Babesiose („Hundemalaria“): Eine ernstzunehmende Erkrankung mit Symptomen wie hohem Fieber, Blutarmut oder dunklem Urin.
Viele dieser Krankheiten entwickeln sich schleichend. Deshalb ist ein zuverlässiger Zeckenschutz besonders wichtig.
Wo setzen sich Zecken beim Hund fest?
Typische Stellen, an denen Zecken sich beim Hund festsetzen, sind:
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in und um die Ohren herum
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Kop und Hals
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zwischen den Beinen
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zwischen den Zehen
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unter dem Schwanz

Regelmäßiges „Zecken checken“ nach Spaziergängen hilft, Zecken frühzeitig zu entdecken.
Zecken beim Hund richtig entfernen
Wenn du eine Zecke entdeckst, solltest du sie möglichst schnell entfernen.
So gehst du vor:
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Zeckenstift, Zeckenkarte oder Pinzette verwenden
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die Zecke möglichst nah an der Haut greifen
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langsam und gerade herausziehen
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die Einstichstelle anschließend desinfizieren
Je schneller eine Zecke entfernt wird, desto geringer ist das Risiko einer Krankheitsübertragung.
Zecken beim Hund vorbeugen
Der beste Schutz gegen Zecken ist eine Kombination aus mehreren Maßnahmen.
Dazu gehören:
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regelmäßige Fellkontrollen
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Spaziergänge möglichst nicht durch sehr hohes Gras
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gepflegter Garten
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wirksame Schutzprodukte
Viele Hundebesitzer nutzen dabei Parasiten Halsbänder, die langfristigen Schutz bieten.
Zeckenschutz mit Parasiten Halsbändern
Eine einfache Möglichkeit, deinen Hund oder deine Katze zu schützen, sind Parasiten Halsbänder, die speziell zur Abwehr von Zecken und anderen Parasiten entwickelt wurden.
Die Beaphar VETOplus Parasiten Halsbänder sind in verschiedenen Varianten erhältlich – passend für Hunde und Katzen.
Sie werden einfach um den Hals gelegt und können helfen, deinen Vierbeiner im Alltag vor Zecken, Flöhen, Mücken und Herbstgrasmilben zu schützen.
Fazit: Vorsorge ist der beste Schutz
Zecken gehören leider zur Natur dazu. Ganz vermeiden lassen sie sich nicht. Mit ein paar einfachen Maßnahmen kannst du das Risiko aber deutlich reduzieren.
Wenn du deinen Hund regelmäßig kontrollierst und geeignete Schutzmaßnahmen nutzt, ist dein Vierbeiner deutlich besser vor Zecken geschützt und kann die Zeit draußen unbeschwert genießen.
Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen.



