Zeckenarten in Deutschland: Welche Zecken gibt es?
Zecken sind in Deutschland weit verbreitet. Dabei gibt es nicht nur eine einzige Zeckenart. Je nach Art unterscheiden sich Aussehen, Lebensweise und die Krankheitserreger, die übertragen werden können.
Für Hunde und Katzen sind vor allem drei Zeckenarten relevant: der Gemeine Holzbock, die Buntzecke und die Braune Hundezecke.
Der Gemeine Holzbock
Der Gemeine Holzbock gehört zu den häufigsten Zeckenarten in Deutschland.
Er lebt bevorzugt in:
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Wäldern
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Waldrändern
- Wiesen
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hohem Gras
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Gärten
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Gebüschen
Der Gemeine Holzbock kann unter anderem Borreliose- und Anaplasmose-Erreger übertragen.
Für Hunde und Katzen bedeutet das: Auch beim ganz normalen Spaziergang oder Freigang kann ein Kontakt mit Zecken entstehen.
Die Buntzecke
Die Buntzecke wird auch als Wiesenzecke bezeichnet. Sie ist in Deutschland inzwischen weit verbreitet.
Eine Besonderheit der Buntzecke ist ihre Aktivität bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen. Dadurch kann sie bereits früh im Jahr aktiv sein.
Für Hunde ist die Buntzecke besonders relevant, da sie unter anderem Babesien übertragen kann. Diese können eine Babesiose („Hundemalaria“) verursachen.
Die Braune Hundezecke
Die Braune Hundezecke ist in Deutschland bislang weniger verbreitet als der Gemeine Holzbock und die Buntzecke. Sie kann jedoch unter geeigneten Bedingungen auch in Innenräumen überleben.
Wie der Name bereits vermuten lässt, wird sie besonders häufig bei Hunden gefunden. Sie kann jedoch auch andere Tiere und Menschen befallen.
Wann sind Zecken aktiv?
Zeckenaktivität lässt sich nicht mehr auf wenige Sommermonate beschränken. Je nach Zeckenart und Wetter können Zecken bereits im Frühjahr aktiv werden und auch im Herbst oder während milder Winterperioden vorkommen.
Für Hunde und Katzen, die regelmäßig draußen unterwegs sind, ist deshalb eine ganzjährige Aufmerksamkeit sinnvoll.
Können alle Zecken Krankheiten übertragen?
Nein. Nicht jede Zecke trägt Krankheitserreger in sich. Ist eine Zecke jedoch mit einem entsprechenden Erreger infiziert, kann sie diesen während ihrer Blutmahlzeit auf das Tier übertragen.
Welche Erkrankung möglich ist, hängt unter anderem von der Zeckenart und dem jeweiligen Erreger ab.
Was tun, wenn Du eine Zecke findest?
Egal, um welche Zeckenart es sich handelt: Eine festsitzende Zecke solltest Du möglichst schnell entfernen.
Ein praktischer Helfer dafür ist der Beaphar Zeckenstift. So hast Du ein geeignetes Hilfsmittel zur Zeckenentfernung schnell zur Hand.
Wie kannst Du Hund und Katze vor Zecken schützen?
Neben regelmäßigen Fellkontrollen können geeignete Zeckenschutzprodukte dabei helfen, das Risiko eines Zeckenbefalls zu reduzieren.
Für Hunde bietet sich beispielsweise das Beaphar VETOplus Spot-On an. Es ist für Hunde ab 12 Wochen geeignet und wirkt als Repellent gegen Zecken, Flöhe, Mücken und Herbstgrasmilben. Je nach Größe des Hundes gibt es unterschiedliche Varianten.
Für Katzen gibt es ebenfalls ein Beaphar VETOplus Spot-On, das für Katzen ab 12 Wochen geeignet ist und als Repellent gegen Zecken, Flöhe, Mücken und Herbstgrasmilben eingesetzt wird.
Welches Produkt für Deinen Hund geeignet ist, hängt unter anderem von Alter und Gewicht ab. Beachte deshalb immer die Angaben auf dem jeweiligen Produkt.
Fazit: Zeckenarten kennen, richtig vorsorgen
In Deutschland kommen verschiedene Zeckenarten vor. Besonders relevant für Hunde und Katzen sind der Gemeine Holzbock, die Buntzecke und die Braune Hundezecke.
Da Zecken verschiedene Krankheitserreger übertragen können, solltest Du Dein Tier regelmäßig kontrollieren und auf einen passenden Zeckenschutz achten.
So bist Du vorbereitet, ganz gleich, welcher Zecke Dein Vierbeiner draußen begegnet.
Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen.





