Zecken bei Katzen – Risiken erkennen & richtig vorbeugen

Freigänger-Katzen streifen täglich in Gärten, Wiesen und Sträuchern. Genau dort, wo Zecken lauern. Die Parasiten bleiben durch immer mildere Temperaturen fast das ganze Jahr aktiv.

Für Katzen sind Zecken nicht nur lästig, sondern können auch Krankheiten übertragen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wo Katzen Zecken aufnehmen, welche Risiken bestehen und wie du deine Katze wirksam schützen kannst.

Wo Katzen sich am häufigsten Zecken holen

Katzen bewegen sich oft lautlos und versteckt durch ihre Umgebung.

Sie schleichen durch:

  • Hecken und Sträucher

  • dichtes Gras

  • Gärten und Hinterhöfe

  • Felder und Waldränder

Diese geschützten und feuchten Bereiche sind ideale Lebensräume für Zecken. Da Katzen beim Schleichen sehr nah an Pflanzen vorbeigehen, können sich die Parasiten leicht im Fell festsetzen.

Welche Krankheiten können Zecken übertragen?

Auch Katzen können durch einen Zeckenstich krank werden. Zu den möglichen durch Zecken übertragenen Krankheiten bei Katzen gehören:

  • Ehrlichiose: Kann Symptome wie Fieber, Müdigkeit oder Gewichtsverlust verursachen.

  • Anaplasmose: Mögliche Anzeichen sind Appetitlosigkeit, Schwäche oder Lahmheit.

  • Borreliose: Diese Erkrankung kann zu Fieber, Entzündungen und allgemeiner Abgeschlagenheit führen.

Katzen zeigen Krankheitssymptome oft erst spät oder sehr unauffällig. Daher ist regelmäßige Vorsorge besonders wichtig.

Zecken bei Katzen erkennen

Zecken sitzen bei Katzen häufig:

  • in und um die Ohren herum

  • am Kopf und Hals

  • zwischen den Beinen

  • zwischen den Pfoten

  • unter dem Schwanz

Viele Zecken werden erst entdeckt, wenn sie schon Blut gesaugt haben und größer geworden sind. Daher lohnt sich ein täglicher Check nach dem Freigang.

Zecken bei Katzen richtig entfernen

Wenn du eine Zecke entdeckst, solltest du sie möglichst schnell entfernen.

So gehst du vor:

  1. einen Zeckenstift, eine Zeckenkarte oder eine Pinzette verwenden 

  1. die Zecke möglichst nah an der Haut greifen 

  1. langsam und gerade herausziehen 

  1. die Einstichstelle anschließend desinfizieren 

Wichtig: Hausmittel wie Öl, Klebstoff oder Creme sollten nicht verwendet werden. Sie können dazu führen, dass die Zecke mehr Speichel abgibt und dadurch Krankheitserreger übertragen werden. 

Zeckenschutz für Katzen: So beugst du effektiv vor

Um deine Katze optimal vor Zecken zu schützen, helfen:

  • regelmäßige Fellkontrollen

  • gepflegte Gartenbereiche

  • saubere Schlafplätze

  • geeignete Zeckenschutzprodukte

Viele Katzenhalter nutzen Parasiten Halsbänder, da sie einfach anzulegen sind und über einen längeren Zeitraum angewendet werden können.

Zeckenschutz mit Parasiten Halsbändern

Eine einfache Möglichkeit, deine Katze zu schützen, sind Parasiten Halsbänder, die speziell zur Abwehr von Zecken und anderen Parasiten entwickelt wurden.

Die Beaphar VETOplus Parasiten Halsbänder sind in verschiedenen Varianten erhältlich – passend für Hunde und Katzen.

Sie werden einfach um den Hals gelegt und können helfen, deinen Vierbeiner im Alltag vor Zecken, Flöhen, Mücken und Herbstgrasmilben zu schützen.

 

Fazit: Zeckenschutz bei Katzen ist ein Ganzjahresthema

Zecken sind für Katzen ein dauerhaftes Risiko. Besonders für neugierige Freigänger. Mit einem guten Mix aus regelmäßigen Kontrollen und passendem Schutz wie einem Parasiten Halsband kannst du deine Katze zuverlässig schützen.

So bleibt sie sorgenfrei unterwegs und kann ihre Abenteuer im Freien unbeschwert genießen.

 

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen.