Zähne putzen bei Hund & Katze: Anleitung in 5 Schritten
Eine gute Zahnpflege-Routine im Leben Deines Hundes oder Deiner Katze hilft dabei, das Gebiss dauerhaft gesund zu halten. Zudem senkt es das Risiko für kostspielige und stressige Zahnbehandlungen beim Tierarzt.
Es ist zwar einfacher, Tiere bereits in jungen Jahren an die Zahnbürste zu gewöhnen, aber auch bei erwachsenen Tieren ist dieser Erfolg noch möglich. Wenn Du ein junges Kätzchen oder einen Welpen hast, ist der Beginn der Zahnpflege außerdem eine tolle Möglichkeit, die Bindung zu stärken und das Maul Deines Lieblings genau kennenzulernen. Sobald die Pflege zur Norm wird, wird das Zähneputzen für Euch beide zum entspannten Alltag.
Welches Equipment benötigst Du?
Bevor Du startest, ist das richtige Zubehör entscheidend. Verwende immer eine Zahnpasta, die speziell für Hunde und Katzen entwickelt wurde.
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Achtung: Menschenzahnpasta enthält oft Fluorid, das für Tiere giftig ist, sowie Schaumbildner, die den Magen Deines Tieres reizen können.
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Tipp: Wir empfehlen enzymatische Produkte. Die Beaphar Zahnpasta enthält Enzyme, die Plaque abbauen und Bakterien bekämpfen. Dank des leckeren Lebergeschmacks wird sie von den meisten Tieren sehr gut akzeptiert.
Die 6-Schritte-Anleitung zum Zähneputzen
Führe jeden Schritt langsam ein. Gehe erst zum nächsten Punkt über, wenn Dein Tier den aktuellen Schritt völlig entspannt akzeptiert.
Schritt 1: Lefzen anheben
Hebe vorsichtig die Lefzen Deines Tieres an, um die Zähne freizulegen. Belohne Deinen Schatz dabei mit viel Lob, damit Er diese Berührung positiv verknüpft.
Schritt 2: Mit dem Finger entlangfahren
Sobald sich Dein Tier an die Berührung gewöhnt hat, beginne damit, mit Deinem Finger sanft über die Außenflächen der Zähne zu fahren.
Schritt 3: Die Zahnpasta vorstellen
Gib eine kleine Menge der Beaphar Zahnpasta auf Deinen Finger und lass Deinen Hund oder Deine Katze sie einfach ablecken. So lernt Dein Tier den Geschmack und die Textur kennen.
Schritt 4: Die Zahnbürste einführen
Nun kommt die Bürste ins Spiel. Wir empfehlen für den Start die Beaphar Fingerzahnbürste (oder bei Welpen das Zahnpflege Set für Welpen). Feuchte die Borsten leicht an und trage etwas Zahnpasta auf.
Schritt 5: Das eigentliche Putzen
Wenn Dein Tier mit allen vorherigen Schritten vertraut ist, kannst Du sie kombinieren. Beginne vorsichtig, ein paar Zähne zu putzen. Sobald das gut klappt, kannst Du auf die Beaphar Zahnbürste in voller Größe umsteigen und die Anzahl der geputzten Zähne pro Sitzung schrittweise erhöhen, bis das gesamte Gebiss gereinigt ist.

Wie oft ist Zähneputzen nötig?
Tägliches Zähneputzen ist der "Goldstandard", um die Bildung von Zahnbelag und Zahnstein effektiv zu verhindern. Aber: Jedes Putzen ist besser als gar keines. Wenn Du die Zähne Deines Tieres 2 bis 3 Mal pro Woche gründlich reinigst, leistest Du bereits einen enormen Beitrag zur Mundgesundheit.
Der Gesundheits-Check:
Hebe regelmäßig die Lefzen an. Gesunde Zähne sind glänzend und weiß bis cremefarben, das Zahnfleisch sollte hellrosa sein. Achte auf Anzeichen von Rötungen, Verfärbungen oder schlechtem Atem.Was, wenn Dein Tier das Zähneputzen absolut ablehnt?
Manche Tiere, besonders wenn sie erst im Alter an die Bürste gewöhnt werden, lassen sich das Putzen nicht gefallen. In diesem Fall gibt es glücklicherweise Alternativen wie das Beaphar Zahnpflege-Spray, Zahngel oder Plaque Away Dental Powder. Diese enthalten ebenfalls Wirkstoffe gegen Zahnbelag, die auch ohne Bürsten effektiv sind.
Fazit: Geduld ist der Schlüssel zum Erfolg
Wenn Du die Zahnhygiene Schritt für Schritt aufbaust, wird sie zu einem stressfreien Ritual, das die Gesundheit Deines Lieblings maßgeblich unterstützt. Egal ob mit der Bürste oder mit praktischen Alternativen: Dein Einsatz sorgt für ein strahlendes Lächeln und ein langes, gesundes Tierleben!
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